Von Ivar dem Schrecklichen zu Männerfreundschaften und Verbrechensjagden: Das macht Vikings-Star Alex Høgh Andersen heute

Als Ivar der Schreckliche war Alex Høgh Andersen einer der berüchtigsten Wikinger und der jüngste Sohn des legendären Ragnar Lothbrok (Travis Fimmel). Nach Vikings wurde es still um den Schauspieler – zumindest hierzulande. Denn in seiner Heimat Dänemark ist Andersen noch immer aktiv und hat verschiedene Filme gedreht. Vor zwei Jahren erschien sogar eine Serie, in der er nicht nur vor der Kamera stand, sondern selbst federführend war.
Nach Vikings arbeitete Alex Høgh Andersen an verschiedenen Filmen und in verschiedenen Genres weiter
Vikings mag für den dänischen Schauspieler der internationale Durchbruch gewesen sein, doch seine Arbeit fokussiert sich noch immer vor allem auf den heimatlichen Markt. Beinahe alle Produktionen mit ihm sind in Dänemark entstanden. Trotz seines Starformates war er vor allem in Nebenrollen zu sehen.
Das größte Projekt seit Vikings dürfte The Room Next Door gewesen sein. Darin ist er neben Julianne Moore zu sehen, die zwischen der eigenen Mutter und Tilda Swinton steht. Der Film gewann bei den Filmfestspielen in Venedig einen goldenen Löwen.
Eine Hauptrolle ergatterte Andersen 2025 im Krimi und Mysterythriller Special Unit: The First Murder. Darin leitet er als Polizist Otto Himmelstrup eine Spezialeinheit, die der örtlichen Polizei bei kniffligen Fällen unter die Arme greifen soll.
Seine erste eigene Serie hat Alex Høgh Andersen mit seinem Kumpel erfunden
Neben den Filmprojekten war besonders seine eigene Serie Call me Dad für Andersen ein wichtiger Meilenstein. Gemeinsam mit Schauspielkumpel Magnus Hauguaard Petersen hat er die Serie entwickelt und zum ersten Mal auch hinter der Kamera gearbeitet.
In einem Interview mit Vogue Scandinavia erzählte er, wie es zur Idee kam. Andersen und Petersen saßen in einer Bar und scherzten darüber, dass Petersen den Vater von Anders spielen könnte. Obwohl Petersen sogar ein Jahr jünger ist, macht Andersens junges Aussehen dies möglich. Die Idee blieb hängen und die Geschichte von Call me Dad entwickelte sich.
In der Serie geht es um zwei Freunde, die gemeinsam eine Firma leiten. Als Emil (Andersen) herausfindet, dass Viktor (Petersen) eine Affäre mit seiner Mutter hat, gerät die Freundschaft ins Wanken.
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Andersen war bei diesem Projekt erstmals neben seiner Rolle auch im Schreibprozess, der Produktion sowie dem Casting beteiligt. Die zusätzliche Verantwortung ließ ihn härter arbeiten und das mit Erfolg. Die Serie wurde bei der Series Mania, Europas größtem Event für Serien, zur besten Comedyserie nominiert. Call me Dad hat 6 Episoden und ist über den Amazon Channel Viaplay verfügbar.



