Er wird heute 80 Jahre alt und spielte schon 169 (!) Rollen: Ihr kennt ihn aus der größten Fantasyserie aller Zeiten

Happy Birthday, Ser Charles Dance! Der Lennister-Patriarch aus dem Fantasyserien-Hit Game of Thrones wird am heutigen Samstag, dem 10. Oktober, 80 Jahre alt und blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Laut IMDb hat der englische Schauspieler seit den 70ern in sage und schreibe 169 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Ganz zu schweigen von unzähligen Theaterrollen, unter anderem mit der Royal Shakespeare Company.
Wer Charles Dance aber nur als bierernsten Strategen Tywin Lennister aus Westeros kennt, hat nichts von seiner teilweise selbstironischen Wandlungsfähigkeit mitbekommen.
Fantasy-Daddy, Schwarzenegger-Schurke, Sci-Fi-Schwarm: Die wichtigsten Rollen von Charles Dance
Seinen großen Durchbruch hatte Dance als Sergeant Guy Perron im Historiendrama Das Juwel der Krone, damals noch im britischen TV. Danach ging es mit ein paar Bond-bezogenen Rollen weiter. Zum einen als Schurkenhandlanger in James Bond 007 - In tödlicher Mission, zum anderen als 007-Erfinder Ian Fleming im Biopic Goldeneye - Der Mann, der James Bond war. Mit seiner strengen Ausstrahlung sind ihm Agenten- und Militärrollen selbstredend wie auf den Leib geschrieben.
Die erste große Blockbuster-Rolle hatte Dance aber als Love-Interest von Sigourney Weaver im Sci-Fi-Sequel Alien³ von 1992. Ein Jahr später ging es als einäugiger Endgegner von Arnold Schwarzenegger in der Action-Komödie Last Action Hero weiter. Wer den Film kennt, wird sich an seine exzentrischen Glasaugen erinnern.
Dass Charles Dance sich trotz seiner vielen Autoritätsrollen nicht immer komplett ernst nimmt, bewies er darüber hinaus mit einem denkwürdigen Auftritt in der Filmkomödie Ali G Indahouse, in der er am Ende einen provokativen Tanz in Drag-Montur vorführt. Eine Szene, die Game of Thrones-Fans immer mal wieder als GIF in den sozialen Medien entdecken, nur um komplett überrascht und schockiert von diesem sexy Tywin zu sein.
Seinen vielleicht witzigsten Gig absolviert Dance jedoch mindestens einmal im Jahr, wenn er für die Comedy-Rateshow The Big Fat Quiz von Channel 4 zum Märchenonkel wird und andächtig aus anrüchigen Promi-Autobiografien vorliest. Hier eine kleine Kostprobe:
Empfohlener redaktioneller InhaltAn dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
YouTube Inhalte zulassenMehr dazu in unserer Datenschutzerklärung
Trotz des großen Erfolgs in Hollywood und mit der HBO-Hitserie Game of Thrones lässt sich Dance auch immer wieder in britischen Produktionen blicken. Als Allround-Künstler Michelangelo im BBC-Dokudrama Renaissance - Glanz und Gewalt einer Epoche zum Beispiel, oder als Lord Mountbatten in der Royals-Historienserie The Crown von Netflix. Mit zuletzt war er auf dem Streaming-Dienst auch als vertraut strenge Vaterfigur in Guillermo del Toros Literaturverfilmung Frankenstein zu sehen. Ein weiterer garstiger Dad wird auch seine nächste große Blockbuster-Rolle sein ...
Bald ist Charles Dance in The Batman 2 zu sehen
Mit 80 Jahren denkt Charles Dance noch gar nicht ans Aufhören, und so hat er laut IMDb schon wieder drei neue Rollen in petto. In seinem eigenen Film The Inn at the Edge of the World, bei dem er auch Regie führt, in My Duchess, in dem er erneut als Lord Mountbatten zu sehen sein wird, und als alkoholkranker, gewalttätiger Vater von Anwalt Harvey Dent (Sebastian Stan) im DC-Blockbuster The Batman 2.
Zum Schluss ein kleiner Charles Dance-Tipp zur Feier seines Ehrentages: Einer seiner besten Filme, der Robert Altman-Krimi Gosford Park von 2001, streamt aktuell komplett kostenlos auf Joyn!
🎬 Video
Diesen Artikel teilen:
Weitere Beiträge
10.10.2026Sind Matthew McConaughey und Woody Harrelson wirklich Brüder? Neue Serie des True Detective-Duos befeuert Hollywood-Gerücht
10.10.2026Transformers 8 von Michael Bay, Ghostbusters, Sicario 3, Naruto, The Batman 2... KinoCheck News
10.10.2026"Es war der Höhepunkt meines Orientierungs- und Kompassverlusts": Brad Pitt ist nicht besonders stolz auf einen der schlechtesten Filme seiner Karriere
